Warum brauchen auch Franchisegeber einen Businessplan?
Warum ist ein Businessplan auch für Franchisegeber wichtig?
Franchisegeber erwarten von ihren Franchisepartnern, dass sie bei der Gründung ihres Standorts einen Businessplan vorlegen. So möchte der Franchisegeber konkrete Erwartungen an die Geschäftsentwicklung und das Unternehmerleben seines Partners verstehen. Doch erstaunlicherweise tun sich viele Franchisegeber schwer, selbst einen Businessplan für ihre Franchisezentrale zu erstellen – und zwar oft schon vor dem Start ihres Systems.
Businessplan nicht nur für Bankfinanzierungen
Viele betrachten einen Businessplan oft nur als notwendig, wenn eine Bankfinanzierung ansteht. Dabei zeigt der Businessplan die künftige Entwicklung des Franchiseunternehmens in Zahlen. Er dient vor allem dem Franchisegeber selbst als Leitfaden. Hinter jeder Zahl steckt intensive Recherche, Überlegung und ein wichtiger unternehmerischer Entschluss. Diese Vorarbeit schreckt oft ab, doch unsere Erfahrung zeigt: Sie lohnt sich immer.
Was ist ein Businessplan und wie hilft er beim Erfolg?
Der Businessplan beschreibt die Motivation des Franchisegebers, die Geschäftsidee und wie er Geld verdienen will. Er zeigt kurz-, mittel- und langfristige Entwicklungspläne. Der Plan dient vorrangig dem Franchisegründer selbst. Die Ausarbeitung zwingt zum klaren Denken, Prüfen und Verinnerlichen der eigenen Strategie.
Unterstützung bei der Businessplan-Erstellung
Wir von den FranchiseMachern bieten Ihnen eine Arbeitshilfe an, die auf das Franchise-Geschäft zugeschnitten ist. Sie umfasst eine Excel-Datei für wichtige Kennzahlen und ein Word-Dokument als Orientierung für den Textteil. Mit praktischen Fragen helfen wir Ihnen dabei, die einzelnen Kapitel fundiert zu gestalten.
Ihre Arbeit bleibt zentral
Uns ist wichtig: Die Arbeitshilfe ersetzt nicht Ihren Businessplan. Sie inspiriert und unterstützt Sie nur. Denn es geht um Ihr System, Ihr Leben und Ihren Erfolg. Wer kennt Ihr Geschäft besser als Sie selbst? Deshalb sollten Sie den Plan immer selbst schreiben.
Wichtige Punkte bei der Businessplan-Erstellung
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Franchisegebühren realistisch kalkulieren: Die Gebühren dürfen nicht höher sein, als das System Ihres Partners erlaubt. Die Gebühren basieren auf den Businessplänen der Franchisenehmer und sind zugleich die wichtigste Einnahmequelle des Franchisegebers. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beiden Plänen sichert langfristigen Erfolg.
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Businessplan als lebendiges Steuerungsinstrument: Erfassen Sie Soll- und Ist-Zahlen sowie Abweichungen. So nutzen Sie den Businessplan als Kompass. Er sollte mindestens quartalsweise aktualisiert werden.
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Kosten realistisch einschätzen: Kalkulieren Sie alle Kosten von der Systemeröffnung bis zur Gewinnschwelle genau. Besonders oft werden Kosten für Leadgewinnung und Personaleinsatz unterschätzt. Wir bieten auch hierzu eine Arbeitshilfe, die Sie bei der Budgetplanung unterstützt.