Wie Sie als Franchiseunternehmer Ihre Marke verlieren
So schützen Sie Ihre Marke als Franchisegeber richtig
Sie haben sich Ihre Marke zuerst als Unternehmer und nun als Franchisegeber über viele Jahre aufgebaut. Viel Herzblut, Arbeit, Zeit und Geld sind in diesen Namen geflossen.
Klar ist: Sie wollen Ihre Marke um jeden Preis schützen. Dennoch sehen wir bei den FranchiseMachern immer wieder einen Fehler, den sogar erfahrene Franchisegeber machen. Und der ganz leicht zu vermeiden wäre.
Lesen Sie weiter, um diesen Fehler zu umgehen und sich viel Ärger zu ersparen.
Das Konzept der Franchisemarke verstehen
Viele Franchisepartner denken nicht daran, dass die Partnerschaft einmal enden könnte. Im Gegenteil: Sie gehen ein großes Risiko ein und erwarten langfristigen Erfolg.
Als Franchisegeber müssen Sie aber wissen: Partner kommen und gehen.
Im Franchisevertrag sollte klar stehen, dass der Franchisenehmer Lizenzen für Ihr Geschäftskonzept und Ihre Marke erhält. Diese Markenrechte sind „geliehen“.
Mit Ende der Partnerschaft darf der Franchisenehmer den Markennamen nicht mehr nutzen. Das bedeutet: Schilder abmontieren, Autobeklebungen entfernen, Visitenkarten vernichten und mehr.
Firmennamen der Franchisenehmer richtig wählen
Jeder Franchisenehmer ist rechtlich unabhängig und trägt das Risiko selbst. Er gründet eine eigene Firma.
Oft wollen Franchisenehmer den Markennamen ganz oder teilweise verwenden, um sich mit dem Konzept zu identifizieren.
Beispiel: Sie führen ein Franchise im Gastronomiebereich mit dem Namen „Superburger“. Ein Franchisenehmer nennt seine Firma „Superburger Meier GmbH“.
Endet die Partnerschaft, ist das oft problematisch. Der Franchisenehmer möchte die Firma weiterführen, darf das aber unter diesem Namen rechtlich nicht.
Das führt zu Ärger und Aufwand. Beide Seiten sparen Zeit und Stress, wenn sie das von Anfang an klären.
Auswirkungen auf Ihr Franchiseunternehmen
Bei wenigen Partnern fällt das kaum auf. Doch mit wachsendem System werden viele Firmen mit ähnlichen Namen existieren, auch nach Partnerschaftsende.
Rechte müssen geändert werden. Das ist bei Rechtsformen wie GmbH kompliziert, kostspielig und zeitaufwändig.
Manche ehemalige Partner nutzen die Namen dennoch weiter – oft aus Unwissenheit. Den Aufwand, dagegen vorzugehen, tragen Sie.
Das kann auch dem Ruf Ihrer Marke schaden.
Wie Kunden unterschiedliche Firmennamen wahrnehmen
Viele Franchisegeber fragen sich, ob unterschiedliche Firmennamen Kunden stören.
Die Antwort: Nein. Kunden nehmen vor allem den Markennamen wahr – auf Schildern, Flyern, Fahrzeugen, Werbematerialien und im Geschäft.
Der tatsächliche Firmenname taucht nur selten auf, etwa im Impressum oder auf Rechnungen.
Fragen Sie Ihre Partner: Was fällt ihnen bei einem McDonald’s-Besuch eher auf? Die Marke oder der Firmenname auf dem Kassenbon?
Checkliste: So vermeiden Sie Fehler beim Firmennamen
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Franchisevertrag prüfen und anpassen. Franchisenehmer sollten unabhängige Firmennamen wählen können.
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Partner über die rechtliche Lage aufklären. Die Marke wird nur geliehen, der Firmenname kann bestehen bleiben.
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Firmennamen selbst kontrollieren. Achten Sie auf deutliche Unterschiede zum Markennamen.
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