Gibt es Schulungen für Franchisepartner?

Gibt es Schulungen für Franchisepartner?

Schulungsverpflichtungen nach EU-Verhaltenskodex

Die EU-Kommission sowie der Europäische Verhaltenskodex für Franchising verpflichten Franchisegeber, ihr in der Praxis erworbenes Know-how den Franchisepartnern bereitzustellen.

Dazu gehört vor allem das Training der Franchisepartner. Dieses reicht von der Anfangsschulung über Fortbildungen bis zu Fach- und Spezialausbildungen.

Diese Schulungen zählen zu den dauerhaften Pflichten des Franchisegebers.

Schulungsleistungen des Franchisegebers

Schulungsmaßnahmen gehören zu den wichtigsten Leistungen des Franchisegebers für seine Franchisenehmer.

Zu Beginn ihrer Selbstständigkeit sollten Franchisenehmer intensiv in folgenden Bereichen geschult werden:

  • Know-how des Geschäftsmodells, also betriebliche Abläufe, Prozesse und Erfolgsfaktoren im Tagesgeschäft,

  • Kundengewinnung und erfolgreiche lokale Marketingmaßnahmen,

  • Personalführung,

  • Arbeitsrecht,

  • Hygiene- und Qualitätsstandards sowie deren Einhaltung,

  • kaufmännisches Grundwissen (Kalkulationen),

  • ordnungsgemäße Buchhaltung,

  • Steuerrecht,

  • Franchiserecht.

Lebenslange Weiterbildung

Auch später sollten Franchisegeber ihren Partnern oder deren Mitarbeitern Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten.

Die Themen können zum Beispiel Management, Personalführung, Verkauf, Kunden und Markt sowie Innovationen umfassen.

Wer sich langfristig bindet, sollte daher auch stets bereit sein zu lernen.

Schulung vor Vertragsabschluss

Franchisenehmer sollten sich vor Vertragsabschluss genau über Umfang und Qualität der Schulungen informieren.

Oft verursachen fehlende Kenntnisse später erheblichen Mehraufwand sowie zusätzliche Kosten für eigenfinanzierte Bildungsmaßnahmen.

Außerdem sollten potenzielle Partner die vertraglichen Gebühren für Schulungen prüfen.

Schnuppertage und Hospitation

Manche Systeme bieten Interessenten vor Vertragsschluss einen Schnuppertag oder die Möglichkeit zur Hospitation in einem bestehenden Betrieb.

Jahrestagungen und Online-Schulungen

Darüber hinaus bieten Jahrestagungen und ERFA-Tagungen Workshops und persönliche Gespräche zur Weiterbildung.

Immer öfter nutzen Franchisegeber dazu Online-Schulungen, Skype-Konferenzen, Webinare oder eigene YouTube-Kanäle.

So steigt die Bedeutung des Internets als Medium zur Know-how-Vermittlung kontinuierlich.

Soll der Text noch um konkrete Tipps zur Organisation von Schulungen oder Praxisbeispiele ergänzt werden?Die EU-Kommission sowie der Europäische Verhaltenskodex für Franchising verpflichten Franchisegeber dazu, ihr in der Praxis erworbenes Wissen den Franchisepartnern zugänglich zu machen. Dazu gehört vor allem das Training, das von Anfangsschulungen über Fortbildungen bis hin zu Fach- und Spezialausbildungen reicht und als dauerhafte Pflicht des Franchisegebers gilt.

Zu den Schulungsleistungen des Franchisegebers zählen neben der Vermittlung des Know-hows im Geschäftsmodell auch wichtige Themen wie Kundengewinnung, erfolgreiche lokale Marketingmaßnahmen, Personalführung, Arbeitsrecht, Hygiene- und Qualitätsstandards mit deren Einhaltung, kaufmännisches Grundwissen sowie ordnungsgemäße Buchhaltung, Steuerrecht und Franchiserecht.

Auch nach dem Start der Selbstständigkeit sollten Franchisegeber ihren Partnern und deren Mitarbeitern Möglichkeiten zur Weiterbildung bieten. Diese betreffen unter anderem Management, Personalführung, Verkauf, Kunden und Markt sowie Innovationen. Wer sich langfristig bindet, sollte sich daher dauerhaft weiterbilden.

Vor Vertragsabschluss ist es für potenzielle Franchisenehmer wichtig, sich über den Umfang und die Qualität der Schulungen zu informieren. Fehlende fachliche oder betriebswirtschaftliche Kenntnisse lassen sich später nur mit hohem zeitlichen und oft auch finanziellen Aufwand nachholen. Zudem sollten sie die im Vertrag festgelegten Schulungsgebühren prüfen.

Viele Franchisesysteme ermöglichen Interessenten vor Vertragsunterzeichnung einen Schnuppertag oder eine Hospitation in einem bestehenden Betrieb. Zusätzlich bieten Jahrestagungen und ERFA-Tagungen Workshops und persönliche Gespräche für die Weiterbildung an. Immer mehr Franchisegeber setzen zudem auf Online-Kurse, Skype-Konferenzen, Webinare oder eigene YouTube-Kanäle, um das Know-how effizient zu vermitteln.

Durch diese vielfältigen Maßnahmen erfüllen Franchisegeber ihre Verpflichtungen aus dem EU-Verhaltenskodex umfassend und tragen so zum Erfolg ihrer Franchisepartner bei.