Gibt es Frühindikatoren der Geschäftsentwicklung bei Franchisepartnern?
Frühindikatoren der Geschäftsentwicklung bei Franchisepartnern
Gibt es Frühindikatoren der Geschäftsentwicklung bei Franchisepartnern?
Obwohl Franchisegeber immer versuchen, die wichtigen Kennzahlen ihrer Partner rechtzeitig zu erhalten, ist das Zahlenmaterial nicht immer vollständig oder verlässlich. Dennoch gibt es bestimmte Frühindikatoren, die zumindest auf eine schwache Geschäftsentwicklung hinweisen können.
Typische Frühwarnzeichen
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Werden die Franchisegebühren nur schleppend bezahlt?
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Nimmt der Franchisepartner selten oder gar nicht an Systemveranstaltungen wie Seminaren, Webinaren oder Jahreskonferenzen teil?
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Äußert er sich negativ über den Franchisegeber oder andere Franchisepartner?
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Ist er telefonisch häufig nicht am Standort erreichbar oder oft unterwegs bei Kunden, Lieferanten oder zur Kundenakquise?
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Muss er sich oft auf die Auftragsbearbeitung konzentrieren, sodass wenig Zeit für andere Aufgaben bleibt?
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Wechselt er seine Mitarbeiter häufig aus?
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Bestellt er kaum oder gar keine Werbematerialien?
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Arbeitet er eher unauffällig oder macht er ständig negative Schlagzeilen?
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Gibt es Beschwerden vom Vermieter über ausbleibende Mietzahlungen?
Bedeutung der Frühindikatoren
Ob klare Zahlen vorliegen oder zumindest alternative Anzeichen erkennbar sind: Wichtig ist, diese Signale ernst zu nehmen. Außerdem sollte ein klarer und allen Mitarbeitern bekannter Reaktionsplan bereitstehen.
Dadurch spart man Zeit und schafft Freiräume, um die starken Franchisepartner gezielt weiterzuentwickeln. So können sie beispielsweise für die Eröffnung eines zweiten Standorts vorbereitet werden.
Gibt es Frühindikatoren der Geschäftsentwicklung bei Franchisepartnern?