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Franchise-WIKI - Wachstum

Nachweislich sind die meisten Alleinerziehenden Frauen. Aber es soll hier nicht um Franchisekonzepte gehen, die ausschließlich für Frauen passend zugeschnitten sind. Vielmehr soll es um das Thema Zeitflexibilität gehen, wenn man sich für den Start in die Selbständigkeit entscheidet. Zeitlich flexibel zu sein, ist für Alleinerziehende aufgrund ihrer familiären Situation ein wichtiges Kriterium. Aber nicht nur für diese. Zeitlich flexibel arbeiten zu können, auch in der Vollselbständigkeit, ist für eine große Zahl von Franchiseinteressenten ein wichtiger Punkt.

Ladenlokal = Öffnungszeiten = unflexibel?

Immer mehr Menschen, die aus einem Angestelltenverhältnis kommen, dass durch starre, unflexible und familienunfreundliche Zeitkonzepte bestimmt war, wollen in diesem Punkt in der Selbständigkeit eine spürbare Verbesserung erreichen. Viele Franchiseinteressenten sind der Ansicht, dass Franchisesysteme keinen Raum für Zeitflexibilität bieten und lassen sich durch diesen Gedanken abschrecken, sich über Franchise überhaupt näher zu informieren. Ein Franchisekonzept, welches auf die privaten Endverbraucher ausgerichtet ist, zeichnet sich durch einen Laden oder ein Lokal vor Ort aus. Eng verknüpft mit dem Ladenlokal und dem Endverbraucher sind auch die Ladenöffnungszeiten. Und eben diese wirken abschreckend auf diejenigen, die sich zeitliche Flexibilität wünschen. Die Öffnungszeiten signalisieren, dass morgens der Laden aufgesperrt und abends wieder abgeschlossen werden muss. Dass man also morgens die Erste und abends die Letzte in Laden ist. Das wirkt auf den ersten Blick alles andere als flexibel. 

Aber gerade bei solchen Franchisekonzepten, die mit festen Öffnungszeiten einhergehen, sollte der Franchisegeber die Motivation haben, das Franchisekonzept so zu gestalten, dass seine Franchisepartner nicht den ganzen Tag im Geschäft stehen und operativ tätig sind. Vielmehr sollte das Konzept so ausgerichtet sein, dass die Franchisepartner viel mehr Möglichkeiten haben am Unternehmen zu arbeiten, anstatt im Unternehmen. Innovative Ideen der Franchisegeber ermöglichen es, dass der Franchisepartner neue Kunden gewinnen, neue Märkte erschließen, Mitarbeiter führen, schulen und ausbilden kann. D.h. die Aufgabe des Franchisenehmer definiert sich hauptsächlich aus den Tätigkeiten, die neben den eigentlichen Öffnungszeiten für ein gutgehendes Unternehmen zu erledigen sind. Und diese Aufgaben lassen sich definitiv zeitlich flexibel organisieren – egal welche Zeiten auf dem Schild neben der Tür stehen. Solch ein Franchisekonzept ist für beide Seiten eine Win-win-Situation. Während der Franchisenehmer Zeitflexibilität gewinnt, weil er nicht ausschließlich im operativem Geschäft tätig ist, gewinnt der Franchisegeber einen Partner, der an seinem Unternehmen arbeitet und sich um das Wachstum kümmert und so langfristig in der Lage ist, mehr als nur ein Geschäft zu eröffnen.

Es gibt viele Möglichkeiten

Es lohnt sich also, als jemand der sich für den Start in die eigene Selbständigkeit mit einem Franchisekonzept interessiert, sich beim Franchisegeber ausführlich bezüglich der Flexibilität und Organisation zu erkundigen. Denn im Franchise gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Insbesondere bei Systemen, die auf den ersten Blick nicht vermuten lassen, dass es hier viel Raum für Flexibilität gibt. Neben Läden oder Lokalen, soll das Handwerk hier nicht unerwähnt bleiben. Das Handwerk vermittelt auf den ersten Blick das Bild, als Franchisenehmer müsse man alles selbst erledigen. Aber ein zweiter Blick lohnt hier auf jeden Fall. Denn Franchisegeber suchen nicht nach denen, die im Handwerk das Haus bauen können. Franchisegeber suchen nach denen, die sich um die Kundenakquise kümmern, die die Aufträge koordinieren, die Mitarbeiter führen und neue Märkte erschließen. Alles Tätigkeiten, bei denen man mit etwas Organisation durchaus zeitlich flexibel arbeiten kann. Franchisegeber suchen also das Gesicht vor Ort, dass ihr Franchisesystem repräsentiert. Sie suchen einen Markenbotschafter. Und das kann auch gerne ein Quereinsteiger sein.

Auch in der Gastronomie lassen sich viele Franchisekonzepte finden, von denen man nicht erwartet, dass sie sich durch Zeitflexibilität auszeichnen. Aber es gibt mobile Gastro-Konzepte, wie beispielsweise Kaffeeverkauf, Smoothies oder Currywurst. Mobil auf dem Fahrrad, dem Trailer oder dem Foodtruck. Einige mobile Gastro-Konzepte konzentrieren sich darauf, nur am Wochenende, vielleicht auf Märkten, zu arbeiten. Andere haben sich darauf ausgerichtet Events zu versorgen. Und wieder andere fahren von montags bis freitags zur Mittagszeit in die Gewerbegebiete. Alle bieten völlig unterschiedliche Zeit-Konzepte und Flexibilität. Denn selbst am Anfang der Selbständigkeit als Franchisenehmer, wo ein Volleinsatz im operativen Geschäft vielleicht noch nötig ist, bin ich selbständig und flexibel. Um mittags im Gewerbegebiet Menschen mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen, fange ich morgens vielleicht um 10 Uhr mit den Vorbereitungen an. Nachmittags um 16 Uhr bin ich mit den Nachbereitungen aber fertig. Das ist noch nicht 100%ig flexibel aber ein gut planbarer Zeiteinsatz. Wenn ich als Franchisenehmer mir dann einen zweiten und vielleicht sogar einen dritten Wagen für das Mittagsgeschäft dazu nehme, komme ich auch weg vom Doing hin zum konzeptionellen Geschäft. Und das erledige ich dann zeitlich flexibel von zu Hause aus.

Auch in der Fitness-Branche finden sich Franchisesysteme, die ihre Fitnessräume nicht zu bestimmten Öffnungszeiten anbieten, sondern mit der Vergabe von Terminen ihre Kunden fit machen. Selbes gibt es auch in der Beauty- und der Kosmetikbranche. Und Termine kann ich als Franchisenehmer so organisieren, dass ich dabei auch noch zeitlich flexibel bleibe. 

Alleine oder zu zweit?

Der Gedanke, im Franchise müsse Tag und Nacht gearbeitet werden, begegnet uns immer wieder und wäre für Alleinerziehende absolut ungeeignet. Wer diesen Gedanken nicht abschütteln kann, trotz der genannten Beispiele, dass es auch anders funktioniert, könnte auch überlegen, zu zweit zu gründen. Hier kann man das operative und auch das konzeptionelle Geschäft auf vier Schultern tragen, den zeitlichen Aufwand kann man halbieren und sich somit seine Zeitflexibilität erschaffen. Außerdem sind Franchisesysteme auf ein Business vor Ort ausgelegt. Der Franchisenehmer soll nicht in ganz Deutschland auf sämtlichen Hochzeiten tanzen. Der Franchisepartner soll an einem Ort der Markenbotschafter für das Franchisekonzept sein. Dieses vor-Ort-sein spart einiges an Wegezeiten und schafft somit ein Plus auf dem Zeitkonto des Franchisenehmers. Die Franchisewirtschaft hat viele passende und innovative Konzepte – auch für Alleinerziehende! Ein zweiter Blick lohnt sich in jedem Fall.

Wer mehr über Franchisesysteme mit Zeitflexibilität wissen möchte, kann sich mit seinen Fragen gerne an uns wenden.

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Eugen Marquard
Franchise Experte

Ich zeige Franchisegebern wertvolle neue Perspektiven auf bestehende Herausforderungen.

Meine Stärke: Größer denken und gestalten was an Wertvollem in Ihrem Unternehmen steckt.

Meine Erfahrung: Viele Franchisesysteme könnten das was ihr Netzwerk einzigartig wertvoll macht, mit den FranchiseMachern als leidenschaftliche Begleiter ganzheitlich systematisch erfolgreich machen.

Jeder FranchiseMacher ist ein rechtlich und wirtschaftlich eigenständiger Unternehmer.

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