
Ein Unternehmer mit mehreren eigenen Standorten hat sein Konzept gemeinsam mit den FranchiseMachern in rund 9 Monaten in ein Franchisehandbuch, einen Franchisevertrag und ein Gebührenmodell überführt und in dieser Zeit die ersten 3 Franchisepartner gewonnen.
Wie sah die Ausgangslage vor dem Franchiseaufbau aus?
Der Unternehmer betrieb zum Projektstart 4 eigene Standorte in einer personalintensiven Dienstleistungsbranche. Jeder weitere eigene Standort band zusätzliches Kapital, Personal und vor allem seine eigene Zeit – Wachstum war nur noch durch ihn selbst als Flaschenhals möglich, nicht durch das System.
Das Konzept hatte sich bewährt: stabile Umsätze an allen 4 Standorten, eingespielte Abläufe, zufriedene Stammkunden. Doch jeder neue eigene Standort bedeutete dieselbe Rechnung von vorn: neue Miete, neue Mitarbeitersuche, neue Einarbeitung – und der Unternehmer musste vor Ort präsent sein, bis der Betrieb lief. Klassisches organisches Wachstum über Eigenkapital und Festanstellungen hatte seine Decke erreicht.
Der Wunsch war klar: das Konzept bundesweit skalieren, ohne jeden Standort selbst zu finanzieren und zu führen. Genau an diesem Punkt – regionaler Marktführer mit Track-Record, aber ohne Weg zur Skalierung – kommen die meisten Unternehmer zu uns.
Wie lief der Prozess vom Erstgespräch bis zum ersten Franchisevertrag ab?
Der Prozess folgte der FranchiseMacher-Methode in 4 Schritten: kostenlose Erstanalyse und Tragfähigkeitsprüfung, Aufbau von Handbuch und Vertragswerk, Entwicklung der Gebührenstruktur, danach gezielte Partnerakquise. Vom Erstgespräch bis zum ersten unterschriebenen Franchisevertrag vergingen rund 9 Monate.
Phase 1: Erstanalyse
Am Anfang stand die kostenlose Erstanalyse: Ist das Konzept überhaupt franchisefähig? Wir prüften Marge, Wiederholbarkeit der Prozesse an allen 4 Standorten und ob sich der 'Klebstoff' des Konzepts – das, was den Erfolg eigentlich ausmacht – in ein Handbuch übersetzen lässt.
Phase 2: Handbuch und Vertrag
In Strategieworkshops und 1:1 Calls destillierten wir die operativen Abläufe aus allen Standorten zu einem einheitlichen Franchise-Handbuch. Parallel erstellten wir den Franchisevertrag, der Rechte, Pflichten und Gebietsschutz regelt.
Phase 3: Gebührenmodell
Die Franchisegebühren – Einstiegsgebühr und laufende Gebühr – wurden so kalkuliert, dass sie sowohl für den Franchisegeber tragfähig als auch für künftige Partner wirtschaftlich attraktiv sind.
Phase 4: Partnerakquise
Mit fertigem Handbuch und Vertrag startete die gezielte Suche nach den ersten Franchisepartnern über ein strukturiertes Lead-System samt Content- und Social-Media-Sichtbarkeit.
Welche Stolpersteine traten während des Aufbaus auf?
Die größte Hürde war, operatives Wissen aus dem Kopf des Unternehmers so in Prozesse zu überführen, dass es auch ohne ihn funktioniert. Zusätzlich musste die Gebührenstruktur nachjustiert werden, damit sie für Standorte unterschiedlicher Größe fair bleibt.
Wie bei fast jedem Pilotprojekt zeigte sich: Vieles, was im Kopf des Gründers 'selbstverständlich' war, stand nirgends schriftlich. Diese stillen Abläufe mussten in mehreren Feedbackrunden explizit herausgearbeitet und im Handbuch dokumentiert werden.
Zudem stellte sich nach den ersten Gesprächen mit Interessenten heraus, dass ein starres Gebührenmodell für unterschiedlich große Standorte nicht passte. Die Struktur wurde iterativ angepasst, bevor der erste Vertrag unterschrieben wurde – ein Grund, warum wir in der Beratung auch ehrlich sagen, wenn ein Projekt noch nicht reif für den nächsten Schritt ist, statt es um jeden Preis durchzudrücken.
Was kam am Ende in Zahlen heraus?
Innerhalb von rund 9 Monaten entstand aus 4 eigenen Standorten ein einsatzfähiges Franchisesystem mit Handbuch, Vertrag und Gebührenmodell. In dieser Zeit wurden die ersten 3 Franchisepartner gewonnen, die das Konzept an neuen Standorten eröffneten.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Eigene Standorte zu Projektbeginn | 4 |
| Projektdauer bis zum einsatzfähigen System | ca. 9 Monate |
| Gewonnene Franchisepartner im Projektzeitraum | 3 |
| Neue Standorte durch Partner | 3 |
Damit lag das Projekt im Rahmen dessen, was wir unseren Kunden realistisch versprechen: 6 bis 12 Monate bis zum einsatzfähigen Franchisesystem. Aus einem Konzept, das an die eigene Kapitaldecke des Unternehmers gebunden war, wurde ein System, das über Partnerkapital wächst.
Was an diesem Fall ist nicht auf jedes Konzept übertragbar?
Nicht jedes Geschäftsmodell mit mehreren Standorten ist franchisefähig: Entscheidend sind nachweisbare Marge pro Standort, wiederholbare Prozesse und ein Konzept, das sich auch ohne die Gründerperson betreiben lässt. Fehlt eines dieser drei Elemente, dauert der Aufbau länger oder ist aktuell nicht sinnvoll.
Dieser Fall funktionierte, weil bereits 4 eigene Standorte einen belastbaren Track-Record lieferten – Beweis, dass das Konzept nicht nur am Ursprungsstandort funktioniert. Unternehmer mit nur einem Standort oder ohne dokumentierte Zahlen brauchen meist eine längere Vorbereitungsphase, bevor überhaupt die Franchisefähigkeit geprüft werden kann.
Auch die Zeitangabe von 9 Monaten ist kein Automatismus: Sie hängt von der Komplexität der Prozesse, der Verfügbarkeit des Unternehmers für Workshops und davon ab, wie schnell sich geeignete erste Partner finden lassen. Genau deshalb beginnt bei uns jedes Projekt mit einer ehrlichen Tragfähigkeitsprüfung statt mit einem pauschalen Versprechen.
Häufige Fragen
- Wie lange dauert es, bis aus mehreren eigenen Standorten ein Franchisesystem wird?
- In diesem Fall rund 9 Monate vom Erstgespräch bis zum ersten unterschriebenen Franchisevertrag. Die FranchiseMacher kalkulieren branchenübergreifend mit 6 bis 12 Monaten bis zum einsatzfähigen System.
- Wie viele eigene Standorte braucht man, um franchisefähig zu sein?
- Es gibt keine feste Mindestzahl, aber mehrere eigene Standorte mit nachweisbarer Marge – wie die 4 Standorte in diesem Fall – liefern den Track-Record, der Interessenten und Vertragsgestaltung überzeugt.
- Was war der erste Schritt im Projekt?
- Eine kostenlose Erstanalyse und Tragfähigkeitsprüfung, um zu klären, ob das Konzept überhaupt franchisefähig ist, bevor Handbuch und Vertrag erstellt werden.
- Wie viele Franchisepartner wurden im beschriebenen Projekt gewonnen?
- Im Projektzeitraum von rund 9 Monaten wurden die ersten 3 Franchisepartner gewonnen, die jeweils einen neuen Standort eröffneten.
- Was war die größte Herausforderung beim Aufbau?
- Operatives Wissen, das nur im Kopf des Gründers existierte, musste explizit herausgearbeitet und ins Franchise-Handbuch übersetzt werden – zusätzlich wurde das Gebührenmodell für unterschiedlich große Standorte nachjustiert.
Wichtige Fakten
Der begleitete Unternehmer startete mit 4 eigenen Standorten vor dem Franchiseaufbau.
Vom Erstgespräch bis zum ersten unterschriebenen Franchisevertrag vergingen rund 9 Monate.
Im Projektzeitraum wurden 3 Franchisepartner gewonnen.
Die FranchiseMacher kalkulieren branchenübergreifend mit 6-12 Monaten bis zum einsatzfähigen Franchisesystem.
Die FranchiseMacher GmbH wurde 2011 in Teltow gegründet und hat seitdem über 250 Franchisesysteme begleitet.
Das Team der FranchiseMacher besteht aktuell aus 6 Mitarbeitern.
Die FranchiseMacher haben eine Google-Bewertung von 4,9 von 5 bei 38 Bewertungen.
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