Franchise erleichtert Frauen die erfolgreiche Selbstständigkeit

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Bei ihrem letzten Einkaufsbummel durch eine Shopping-Mall haben Sie garantiert in dem ein oder anderen Geschäft eingekauft, dass kein klassischer Einzelhändler ist, sondern zu einer Franchisemarke gehört. Franchisesystem heißt, Geschäftspartner nutzen das Konzept und Know-how der jeweiligen Gründer, um gegen eine Gebühr selbstständig eine oder mehrere Filialen zu führen. Auch WAX IN THE CITY ist ein Franchisesystem und dabei noch ein überaus erfolgreiches mit inzwischen 24 Studios in sechs Ländern. „Der große Vorteil von Franchise ist, dass man nicht auf sich allein gestellt ist, sondern Unterstützung aus dem Netzwerk bekommt“, erzählt Jana Jabs, seit vielen Jahren selbständige Franchiseberaterin bei „Unternehmen Selbständigkeit“ in Berlin. Gerade deshalb sei Franchise besonders für Frauen gut geeignet.

Immer noch machen sich weitaus weniger Frauen selbstständig als Männer, auch wenn die Zahlen laut KfW-Gründungsmonitor steigen. 2013 waren immerhin 33 % der Gründer weiblich. Viele davon bevorzugen die Selbstständigkeit, weil sie Kinder haben und keine Position finden, die ihnen eine Vereinbarkeit von Familie und Job ermöglicht. „Frauen bevorzugen eine Selbstständigkeit, die für sie überschaubar ist“, lautet Jana Jabs Erfahrung. Und das bedeutet oft Einzelkämpferinnen-Dasein als Coach, Kosmetikerin oder Physiotherapeutin. Damit verbunden ist auch in der Regel ein geringerer Verdienst als bei Männern, die ihr eigenes Business machen. Dabei muss das nicht sein. Franchisekonzepte wie WAX IN THE CITY ermöglichen es Frauen nämlich, in einem quasi abgesicherten und erprobten unternehmerischen Rahmen, eigenständig zu agieren und auch mehr Geld zu verdienen, als wenn sie völlig auf sich alleine gestellt sind.

Bis eine Entscheidung fällt, kann es allerdings dauern. Denn für weibliche Gründerinnen ist es besonders wichtig, sich mit dem Konzept und Unternehmen identifizieren zu können. So führt Jabs mit Frauen andere Erstgespräche als mit männlichen Interessenten. „Bei Männern reden wir sofort über Kennzahlen. Frauen wollen erstmal wissen, was und wer hinter dem Konzept steckt, wie die Menschen dort ticken.“

Frauen sind beim Thema Investitionen vorsichtiger

Eine weitere Hürde auf dem Weg zur Selbstständigkeit ist das Thema Investitionen, das weiß auch Jana Jabs nur zu gut: „Bei einem Investment von 100.000 Euro wie bei WAX IN THE CITY schreien Frauen nicht gerade Hurra. Sie sehen gleich die Folgen für die Familie und den Lebensstandard. Über so etwas denken Männer eher weniger nach und sind da pragmatisch.“ Doch bei Franchise wird langfristig geplant. Und die Erfahrung zeigt: Lassen sich Frauen erstmal auf ein solches Konzept ein, bleiben sie langfristig dabei. Bemerkenswert ist, dass der Austausch im Franchisenetzwerk Unternehmerinnen dabei helfen kann, schneller erfolgreich zu sein. Etwas, was noch zu wenig genutzt wird, weiß die Franchiseexpertin. „Frauen sind hier oft noch zu vorsichtig und befürchten, der andere Franchisenehmer bekäme zu viel mit.“ Dabei überwiegend die Vorteile des Franchisenetworks, denn nur dort bekommt man wirklich vergleichbare Informationen und kann viel vom anderen lernen. Damit sich die Franchisepartnerinnen besser kennenlernen und auch vertrauen, veranstaltet etwa WAX IN THE CITY regelmäßige Austausch-Treffen. Und natürlich können sich Franchisepartnerinnen auch von Experten wie Jana Jabs coachen lassen. „Wenn etwas nicht so gut läuft, heißt das nicht, dass das Konzept schlecht ist. Wir sehen eigentlich immer sofort, wo es Optimierungsbedarf gibt.“

Eins dürfte auf jeden Fall feststehen: Franchisekonzepte sind aus der deutschen Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Der Bereich wächst. Und bietet gerade für Frauen eine tolle Chance, selbstständig in einem Netzwerk gut Geld zu verdienen sowie Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Jana Jabs: „Jetzt müssen sich Frauen einfach nur ein bisschen mehr zutrauen.“

https://www.wax-in-the-city.com/de/franchise-erleichtert-frauen-die-erfolgreiche-selbststaendigkeit/