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Franchise-WIKI - Aufbau

Die Vorteile des Franchisings für den Franchisegeber liegen im Vergleich zu anderen Vertriebsformen in einem direkteren und zugleich mittelfristig Kapital schonenderen Marktzugang. Hinzu kommen die Vorteile der Rationalisierung sowie der größeren Effizienz des Systems am Markt, der steigenden Attraktivität bei den Lieferanten und der schnelleren Expansionsmöglichkeiten. 

Zudem spricht aus der Sicht der Unternehmen die Markt-, Kunden- und Partnernähe für die Vertriebsform Franchise:

  1. Schlanke Strukturen in der Systemzentrale: Da die Franchisenehmer eigenverantwortlich ihre Personalthemen lösen und das Business unternehmerisch lokal voran bringen, benötigt eine Systemzentrale  vergleichsweise wenig Personal. Die wichtigsten Positionen sind der Franchise-Lizenz-Verkäufer (auch Developer) und der Partnermanager (Supporter, Operations u.a.). Bei Personalproblemen des Franchise-Nehmers beschränkt sich die Systemzentrale grundsätzlich auf Hilfestellung, da diese Aufgaben im Rahmen der Arbeitsteilung sinnvoller von den Partnern vor Ort wahrzunehmen sind  Dadurch wird der Franchise-Geber mit den Kosten und Risiken des Personalwesens nicht selbst belastet.
  2. Überschaubare Investitionskosten, da die wirtschaftlich selbständigen Franchisepartner ihre Investitionen und Kosten wie -jeder Unternehmer- selber tragen.
  3. Beschleunigte Expansion: Jeder erfolgreiche Franchise-Betrieb stärkt finanziell und imagemäßig das gesamte System und trägt zu seinem beschleunigten Ausbau bei.
  4. Geringerer Kapitalbedarf: Die Vervielfältigung eines erfolgreichen Pilotprojektes ermöglicht schnelle Umsatzsteigerungen. Gekoppelt an die zu zahlenden Franchisegebühren der Franchisepartner benötigt der Franchisegeber im besten Fall weniger Kapital für seine Expansion.
  5. Marktbeobachtung und Kundennähe: Franchise-Nehmer bringen ihre Fähigkeiten, Erfahrungen und Kontakte vor Ort in die Partnerschaft ein. Der Franchise-Geber stützt sich bei der Ausgestaltung des Marketing-Mix und der Weiterentwicklung des Systems auf die Informationen seiner Partner, die ihre Erkenntnisse und Erfahrungen ständig untereinander austauschen und an die Zentrale weiterleiten.
  6. Frühwarnsysteme und Innovationspflicht: Aufgrund der engen Kontakte, die Franchise-Nehmer mit ihren Kunden pflegen, stoßen sie früher auf neue Strömungen als die Experten in der Zentrale. Erfolgreiche Franchise-Geber sorgen für eine schnelle Weiterleitung und umgehende Auswertung der Beobachtungen, mit deren Hilfe sie schnell, flexibel und angemessen auf veränderte Marktbedingungen und Verbrauchertrends reagieren können.

 

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Jana Jabs
Franchise-Expertin

Ich biete jungen Franchisesystemen pragmatische Strategien und Lösungen für den Aufbau ihres Unternehmernetzwerkes

Meine Stärke: Das Wichtige von Anfang an sicher richtig aufbauen und umsetzen.

Meine Erfahrung: Ein Franchisesystem aufzubauen erfordert große Visionen, klare Ziele und sehr viel praktische Arbeit.

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