Die rechtliche Grundlage der Beziehungen zwischen Franchise-Geber und Franchise-Partner ist der Franchise-Vertrag. Er regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien, die finanziellen Belastungen des Franchise-Partners sowie gemeinsam mit den Franchise-Handbüchern die weiteren Details für die Zusammenarbeit innerhalb des Franchise-Systems. Jeder Franchisegeber hat in der Regel zwei wesentliche Rechte gegenüber seinen Franchisepartnern:

Kontroll- und Weisungsrecht

  1. Die Rechte des Franchisegebers liegen vorwiegend im „Controlling", d.h., in der zeitnahen Beobachtung und ratgebenden Einflussnahme hinsichtlich des wirtschaftlichen Erfolgs des Franchisepartners.
  2. Der Franchisegeber hat jederzeit das Recht zu überprüfen, ob der Franchisepartner die im Handbuch festgeschriebenen Grundsätze und seine vertraglich festgelegten Pflichten systemkonform erfüllt.
  3. Er hat das Recht, sämtliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Qualität des Systems zu sichern bzw. das System an neue Verhältnisse anzupassen.

Erhebung von Franchisegebühren

  1. Doch vor allem hat der Franchisegeber das Recht, für die von Ihm erbrachten Leistungen Gebühren zu erheben.

(Quelle: Existenzgründung mit System - Ein Leitfaden des Deutschen Franchise-Verbandes e.V.)